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Argumente

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Einleitung mit einem Gedicht von Markus Zimmermann: Wir sind auf einer falschen Spur... >>>

Historisch einmaliges Bevölkerungswachstum belastet Erde

Seit 1900 hat sich die Weltbevölkerung von 1.6 Milliarden auf heute 7 Milliarden mehr als vervierfacht. Die ökologische Kapazität der Erde ist überlastet, natürliche Ressourcen werden knapp.

Ärmste Länder am stärksten belastet
In den 50 ärmsten Ländern haben Frauen im Schnitt 5-6 Kinder, die ersten schon im Alter von 15 Jahren. Dies belastet die Gesundheit von Müttern und lähmt die wirtschaftliche und soziale Entwicklung dieser Länder. Viele würden gerne verhüten, haben aber keinen Zugang dazu. Infolge Armut und Arbeitslosigkeit wollen viele nach Europa oder in die USA migrieren, die Schweiz gehört zu den attraktivsten Destinationen.

Hohes Bevölkerungswachstum in der Schweiz
Seit im Mai 2007 die Einwanderungsbeschränkung für EU-Bürger aufgehoben wurde, liegt das jährliche Bevölkerungswachstum in der Schweiz zwischen 1.1% und 1.4%. Rund 80% davon entfallen auf die Zuwanderung. Damit wächst die Einwohnerzahl ca. fünfmal schneller als diejenige Europas, die Zuwachsrate erreicht Werte wie im Schwellenland Indien.

Zubetonierung der Schweiz
Damit entsteht jedes Jahr eine neue Stadt von der Grösse St. Gallens. In 20 Jahren wären es somit mehr als 20 zusätzliche St. Gallen, also etwa alle 15 Kilometer auf der Strecke bis Genf. Zusammen mit der schon vorhandenen Besiedlung ergibt dies einen durchgehenden städtischen Korridor im Mittelland. Verdichtetes Bauen kann in begrenztem Ausmass entlasten, ist im Endeffekt jedoch lediglich Symptombekämpfung und erzeugt neue Probleme.

Überlastung von Natur und Infrastruktur in der Schweiz
Stau auf den Strassen, überfüllte Züge, steigende Mieten, überbautes Kulturland, Artensterben: der hohe Bevölkerungsdruck reduziert die Lebensqualität und drängt die Natur an den Rand.

Geforderte Einwanderungsgrenze ist EU-kompatibel
Der durchschnittliche EU-Wanderungssaldo 1997-2007 lag bei 0.26%, ohne Spanien, Italien und Grossbritannien sogar unter 0.2%. Die geforderte Grenze von 0.2% ist deshalb europakompatibel, die Schweiz hätte immer noch mehr Nettoeinwanderung als die meisten EU-Länder.

Wirtschaftlich verkraftbar, genügend Fachkräfte
Durchschnittlich verlassen pro Jahr 1.1% der Bevölkerung die Schweiz. Bis zur Grenze von 0.2% Nettoeinwanderung könnte somit 1.3% der Bevölkerung jährlich neu in die Schweiz kommen. Damit könnte ein grösserer Anteil Fachkräfte einwandern, als in den meisten EU-Ländern.

Stellen wir die Weichen für die Zukunft – sichern wir unsere Lebensgrundlagen!
Die freiwillige Familienplanung in Entwicklungsländern fördert die gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Entwicklung und schont die Natur. Die Einwanderungsbeschränkung in der Schweiz bewahrt Landwirtschaftsland und lässt mehr Platz für Natur und Mensch.

Detaillierte Argumente: Antworten auf Behauptungen und Fragen (FAQ)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Januar 2013 um 23:10 Uhr  

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