ecopop

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Aus der Tätigkeit der ECOPOP

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Juni 1970:
Auf Initiative von Prof. Gottlieb Flückiger, Bern, findet sich eine Arbeitsgruppe zusammen, die die Öffentlichkeit für den Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Umweltverschlechterung sensiblisieren will. Die Gruppe stellt Dokumentationen zu den Themen Umwelt und Familienplanung zusammen und veröffentlicht Artikel in der Presse.

29.6.71:
Die Arbeitsgemeinschaft für Bevölkerungsfragen (ab 1987 ECOPOP) konstituiert sich als Verein. Zum ersten Präsidenten wird Prof. Tschumi gewählt.

1971:
Befragung der Nationalratskandidatinnen und -kandidaten zu zwei Fragen: Stabilisierung der Wohnbevölkerung der Schweiz und Unterordnung der wirtschaftlichen Interessen unter die Postulate des Umwelt- und Menschenschutzes.

1972:
Petition "zur Schaffung einer umweltgerechten Bevölkerungspolitik" mit 10'000 Unterschriften; Prof. Theo Ginsburg übernimmt das Präsidium.

1974:
Film "Macht Euch der Erde untertan", zum Weltbevölkerungsjahr; Tagung "Wachstum der Weltbevölkerung - was tun?" Befürwortende Stellungnahme zur Fristenlösung. Ablehnung der Überfremdungsinitiative als zu radikal, unter Betonung der Wichtigkeit einer aktiven, auf Stabilisierung ausgerichteten Bevölkerungspolitik.

1975:
Tagung "Drei Kinder für jede Schweizerfamilie?" Die ECOPOP weist darauf hin, dass eine solche Kinderzahl die Bevölkerung der Schweiz bis ins Jahr 2020 auf 10 Millionen Einwohner anwachsen lassen würde.

1976:
Tagung Zur Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz: Wirtschaftliche Auswirkungen einer Bevölkerungsstabilisierung.

1977:
Erarbeitung eines bevölkerungspolitischen Konzepts für die Schweiz.

1979:
Tonbildschau über Bevölkerungsfragen und 3. Welt; Tagung "Geburtenrückgang - Gründe und Hintergründe".

1980:
Tagung "Ausländerpolitik - mit welchem Ziel?"

1981:
Tagung "Mehr Kinder - weniger Kinder?" Publikation der Broschüre "Grundlagen für eine schweizerische Bevölkerungspolitik".

1983:
Wanderausstellung "Umwelt und Bevölkerung"

1984:
Kritik am Bericht des Bundesamtes für Sozialversicherung "über die soziale Sicherheit in der Schweiz"; Zustimmung zur Initiative "gegen den Ausverkauf der Heimat"; Befürwortung der Atom- und Energieinitiativen.

1985:
Frau Margrit Annen-Ruf übernimmt das Präsidium; Kritik an der NA-Initiative "für die Begrenzung der Einwanderung": Die ECOPOP bekämpft die Überbevölkerung und nicht die Überfremdung der Schweiz. Eine Arbeitsgruppe setzt sich kritisch mit dem "Ernährungsplan 80" auseinander.

1987:
Umbenennung der Arbeitsgemeinschaft in "Vereinigung Umwelt und Bevölkerung - ECOPOP"; Kritik an den pronatalistischen Stellungnahmen des Bundesamtes für Statistik; Umfrage bei den Nationalratskandidaten/innen betreffend Bevölkerungswachstum.

1988:
Publikation von zwei Broschüren: "Wer wir sind und was wir wollen"; "Was hat Umweltschutz mit der AHV zu tun?". Kritische Stellungnahme zur neuen NA-Initiative, deren Grundforderung zwar unseren Vorstellungen nahekommt (Wanderungssaldo null), die aber unakzeptable Details enthält!

1989:
Ausführliche Stellungnahme zum "Strategiebericht" des Bundesrates betreffend Ausländerpolitik und Bevölkerungsentwicklung; Tagung: "Familienplanung in der Dritten Welt: was soll die Schweiz tun?"; Appell an den Bundesrat, Familienplanungsprojekte in der Dritten Welt zu unterstützen.

1990:
Eröffnung der Wanderausstellung "Umwelt und Bevölkerung"; Tagung: "Europa ohne Grenzen - grenzenloses Wachstum?". Das BULLETIN erscheint dreimal jährlich.

1991:
Stellungnahme zur Asylpolitik; 20 Jahre ECOPOP; Vortrag "Zerstörung von Landschaft und Lebensräumen" (A. Welti, Sekretär Zürcher Naturschutzbund).

1992:
Veröffentlichung der "Thesen zur schweizerischen Migrationspolitik".

1994:
Fertigstellung des Videofilms mit Begleitmappe "Die Erde wächst nicht mit"; Pressedokumentation und Mitarbeit im schweiz. Vorbereitungskomitee für die Weltbevölkerungskonferenz in Kairo; Seminar: "Konsumverzicht - wieviel ist genug?"

1995:
Stellungnahmen zum Migrationsbericht von P. Arbenz, zur Reform der Bundesverfassung, zum Gesetz über Familienzulagen. Neuausgabe der Broschüre "Was hat Umweltschutz mit der AHV zu tun?".

1996:
25 Jahre ECOPOP; Stellungnahme zum Bericht der Umweltorganisationen "Wir leben auf zu grossem Fuss" (ECOPOP: Wir sind zuviele Füsse); Publikation des Dossiers "Wir sind zuviele - Fakten und Argumente zur Überbevölkerung der Schweiz"; Aufforderung ans Parlament, mehr Mittel für Familienplanung in der 3. Welt einzusetzen.

1997:
Publikation eines Lehrmittels "Wir können nicht ewig wachsen"; Stellungnahme zum Bericht des Bundesrates "Nachhaltige Entwicklung - Aktionsplan der Schweiz".

1998:
Sonja Crespo übernimmt das Präsidium; Meinungsumfrage zu Fragen der Überbevölkerung; Gründung der internationalen Dachorganisation EPOC.

1999:
Stellungnahme zu "Weltbevölkerung 6 Milliarden". – Die Präsidentin nimmt teil an der "European Conference EPC 99" in Den Haag – Broschüre "Thesen zur schweizerischen Migrationspolitik" wird überarbeitet. – ECOPOP geht ins Internet: www. ecopop.ch

2001:
Vorstandsmitglied Markus Zimmermann verfasst die Broschüre:
„Nachhaltigkeit – Tragfähigkeit der Erde“
Die Broschüre wird 20 Organisationen der Entwicklungshilfe zugestellt
und ist auch in unserem Verlag erhältlich.

2002:
Mit einem Preis-Quiz im Internet und mit Inseraten in Zeitungen soll die Öffentlichkeit
Vermehrt auf ECOPOP aufmerksam gemacht werden.

2003:
Zwei Hilfsorganisationen, die Entwicklungshilfe mit Familienplanung verbinden, werden mit dem ECOPOP - Förderpreis von je Fr. 10 000..- ausgezeichnet.

2005:
Ecopop eröffnet ein neues Tätigkeitsfeld:
Förderung der Familienplanung in Entwicklungsländern. Es wird jährlich ein Förderpreis ausgesetzt.
Über die aktuelle Tätigkeit der ECOPOP informiert das BULLETIN, das dreimal pro Jahr erscheint.

2011:
Lancierung der Bevölkerungsinitiative "Stopp der Überbevölkerung - zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen".
Dank dieser Initiative besteht die Möglichkeit,
--- dass in der Schweiz nicht nur über den Pro-Kopf-Konsum (z.B. 2000 Watt Gesellschaft) nachgedacht wird, sondern auch über die Anzahl Menschen aud der Fläche Schweiz... und
--- dass das Menschenrecht auf Familienplanung in den Entwicklungsprojekten des Bundes integiert werden müssen.

2012:
Einreichung von rund 120'000 gültigen Unterschriften für unsere Volks-Initiative am 2. Novemger 2012 in Bern.

 

Ultimo aggiornamento Lunedì 11 Marzo 2013 18:12  

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